Wolfgang Amadeus Mozart - Biografie und Werke des Salzburger Komponisten

Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart

Die Biografie von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, der überwiegend mit Wolfgang Amadé Mozart unterschrieb, war ein Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk geniesst weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik.

Eines der grössten Genies, das die abendländische Musikgeschichte hervorgebracht hat: Wolfgang Amadeus Mozart. Vater Leopold liess seinen hochbegabten Kindern die beste musikalische Erziehung zukommen. Unter dessen Leitung bereiste Wolfgang Amadeus bereits mit sechs Jahren zusammen mit seiner Schwester "Nannerl" als Wunderkinder Europa.

Zwischen 1762 und 1779 unternahmen die Mozarts insgesamt 10 Reisen, während der Wolfgang Amadeus bereits seine ersten Kompositionen schrieb und auch schon als Komponist grosse Erfolge feiern konnte. Mit zwölf Jahren schrieb er seine ersten Opern (Bastien und Basienne, La finta semplice). Von 1772 bis 1777 war er in Salzburg in Diensten des Erzbischofs Coloredo, anschliessend trat er nach vergeblichen Versuchen, anderweitig eine Stellung zu finden, in Salzburg die Stelle als Hoforganist an. 1781 kündigte er die Stelle im Streit mit dem Erzbischof wieder und zog nach Wien, wo er als freischaffender Komponist lebte.

Am 4. August 1782 erfolgte die Heirat mit Constanze Weber. Mozart war kein gewiefter Geschäftsmann und konnte nicht gut mit Geld umgehen. 1787 wurde er kaiserlicher Hofkomponist mit bescheidenem Gehalt, seine Opernerfolge (Le nozze di Figaro 1786, Die Zauberflöte 1791) brachten ihm keinen dauerhaften Wohlstand.

Ende des Jahres 1791 erkrankte Mozart und starb am 5. Dezember. Er wurde in einem Armengrab beigesetzt, dessen genaue Lokalisierung anschliessend nicht mehr möglich war. An der vermuteten Stelle wurde eine Gedenktafel errichtet, im Wiener Zentralfriedhof wurde ihm posthum ein Ehrenplatz unter den Musikergräbern zugewiesen. Die genaue Todesursache konnte bis heute nicht ermittelt werden.

Ohne Mozart ist die "Wiener Klassik" nicht denkbar: In fast allen musikalischen Gattungen hat Mozart bahnbrechende und unvergängliche Meisterwerke geschaffen. Sein Gesamtwerk wurde von Ritter Ludwig von Köchel in einem "chronologisch thematischen Verzeichnis" zusammengefasst und katalogisiert.

Im Rahmen der Obrasso Concerts werden Werke, des des Salzburger Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, regelmässig im KKL Luzern, der Tonhalle Zürich und dem Casino Bern aufgeführt.

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Werkverzeichnis von Wolfgang Amadeus Mozart

Kompositionen welche im Rahmen der Obrasso Concerts aufgeführt wurden

Missa Brevis in C, KV 317 «Krönungsmesse»

Die Krönungsmesse in C-Dur, KV 317 ist eine Messe, die sehr wahrscheinlich für den Ostergottesdienst 1779 am Salzburger Dom komponiert wurde. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein.


Requiem in d-Moll KV 626 «Mozart-Requiem»

Das Requiem in d-Moll KV 626 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl das Requiem nur zu etwa zwei Dritteln von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke überhaupt. Mozart starb während der Komposition im Jahr 1791. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süssmayr, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.

Wolfgang Amadeus Mozart

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