Charles Gounod - Cäcilienmesse
Manfred Obrecht
, DirigentIveta Jiříková
, SopranMilen Bozhkov
, TenorMichele Govi
, BaritonMassimo Fiocchi Malaspina
, Einstudierung ChorSo. 12. Juni 2022, 18:30
KKL Luzern, Konzertsaal
17:30 Uhr Öffnung Kasse
18:00 Uhr Öffnung Konzertsaal
18:30 Uhr Konzertbeginn
20:20 Uhr Konzertende
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Gekaufte Tickets für den Samstag, 31. Oktober 2020, 19.30 Uhr bzw. Sonntag, 27. Juni 2021, 18.30 Uhr behalten ihre Gültigkeit für die Vorstellung vom Sonntag, 12. Juni 2022, 18.30 Uhr.
Die Cäcilienmesse von Charles Gounod (Messe solennelle en l'honneur de Sainte-Cécile) im KKL Luzern
Cäcilienmesse mit gigantischem Klang
Die «Cäcilienmesse» ist wohl das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Sie ragt aus seinen übrigen Messen durch ihre ausgesprochen grosse Orchesterbegleitung hervor.
Anlässlich der Uraufführung der «Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile», schrieb der damals anwesende Komponist Camille Saint-Saëns: «Die Uraufführung zum Jahrestag der Heiligen Cäcilia versetzte die Zuhörer in helles erstaunen. Diese Einfachheit, diese Grösse, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung ausbreitete, rief eine Art Benommenheit hervor. Glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus. Zunächst war man geblendet, dann berauscht und schliesslich überwältigt. Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war.»
Die «Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile», zu Deutsch auch «Cäcilienmesse» genannt, schrieb Charles Gounod mit 37 Jahren. Wie der Name bereits anspricht, ist sie der Heiligen Cäcilia gewidmet, der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Durch ihre gewaltige Instrumentierung erinnert die Cäcilienmesse eher an eine Grand opéra als an eine Messe.
Gounod komponierte die Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile für die Pariser Kirche Saint-Eustache, in der das Werk am 22. November 1855 uraufgeführt wurde – dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik. Die Cäcilienmesse gehört zu den brillantesten Chorwerken des 19. Jahrhunderts. Ein erhabenes und doch leicht zugängliches Meisterwerk voller Kraft und Herrlichkeit!
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Programm
| RICHARD WAGNER | «Einzug der Gäste auf der Wartburg» aus der Oper «Tannhäuser» |
| BEDŘICH SMETANA | «Die Moldau», Sinfonische Dichtung aus «Mein Vaterland» |
| ANTONÍN DVOŘÁK | «Rusalkas Lied an den Mond» aus der Oper «Rusalka» |
| GIOACCHINO ROSSINI | Finale «Amen, in sempiterna saecula» aus «Stabat Mater» |
| CHARLES GOUNOD | Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile «Cäcilienmesse» Kyrie Gloria Credo Offertoire Sanctus Benedictus Agnus Dei Domine Salvam |
Programmänderungen vorbehalten
Bewertungen
die Messe habe ich zweimal gehört und gesehen .War super
Zuviele Hustende anwesend: Haben uns mit Corona angesteckt, waren 2 Wochen krank mit zweimaligem Arztbesuch. Leider funktioniert die Eigenverantwortung nicht. Maskenpflicht wäre angebracht !!!
Die Aufführung der Messe solennelle en l'honneur de Sainte-Cécile hat mir sehr gefallen. Auch der erste Konzertteil, besonders die Bacchanale aus Samson et Dalila, war sehr gut gespielt.